Die Kirchenglocken von St. Matthias

hier stehen wenn es losgeht - ganz schön laut!18.05.1999

Oben die Glocke im Ton a aus dem Jahr 1780.
Unten die Glocke im Ton f aus dem Jahre 1498.

Die Bronze-Glocke aus dem Jahre 1498 ist von Hermann Vogel, Durchmesser: 0,995m, Gewicht ca. 550kg, Ton f.

Glocke von 149818.05.1999

Sie trägt die Inschrift: jhesus maria johannes Sanctus matius mcccccxviii (1518) darbi got herman vogel mi.

Glockenton08.09.2002
Pfarrer Frank Stückemann schlägt am Tag des offenen Denkmals die Glocke von 1498 an.

Claus Peter schrieb die umfassende Information "Die Glocke von 1498 zu Meiningsen und ihr Meister Hermann Vogel" [1]

Die Bronze-Glocke von 1780, Durchmesser: 0,89 m; Ton a. Verziert mit Barockengel und Ranken. Sie trägt die Inschriften:

Glocke von 178018.05.1999

Christian Sigismund Budaeus jetziger 75jähriger Pastor der 45 Jahre in diesem Amt ist, Christian Schwieger Küster, Friedrich Piper, Schulze, und Friedrich Camradt, Kirchenvorsteher, gegossen von Johann Henrich Scheels Wittwe in Stettin, anno 1780. Kommet wenn euch ruft mein Klang dienet Gott mit Lobgesang.

Diese Glocke hing vor dem zweiten Weltkrieg in der Kirche zu Daarz. Dorthin gehören auch die auf ihr verzeichneten Namen.

Sie wurde im Kriege abgegeben, aber nicht eingeschmolzen. 1950 wurde die Glocke auf dem "Glockenfriedhof "in Hamburg entdeckt. Als sogenannte Patenglocke läutet sie seit dem 16.12.1951 in der St. Matthias Kirche. Die etwas weiche Ornamentik der Glocke ist wesentlich reicher als gemeinhin in Soest und Börde üblich ist. [2]

Der Klöppel20.08.2006

Quellen

  1. Claus Peter: Die Glocke von 1498 zu Meiningsen und ihr Meister Hermann Vogel. Erschienen in: Soester Zeitschrift, Heft 83. Siehe Literaturverzeichnis.
  2. Hubertus Schwartz. Die Kirchen der Soester Börde. S. 27. Siehe Literaturverzeichnis.

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