1995
Der Kyffhäuserbund der Kameradschaft Meiningsen unter dem Vorsitz von Diethelm Isaak zählt 75 Mitglieder.
Zur Geschichte: Im Jahre 1875 gründeten - wie in vielen Teilen Deutschlands - die Krieger von Epsingsen, Deiringsen, Meiningsen, Ruploh und Wippringsen in der Wirtschaft Bals einen Kriegerverein. Er sollte Kriegshinterbliebenen, Kriegerwitwen, verwundeten und behinderten Soldaten Hilfe gewähren.
Als 1900 in Deutschland der Kyffhäuserbund gegründet wurde, umfasste er bald auch die Meiningser Krieger-Kameradschaft. Ein bereits 1986 eingeweihtes Denkmal "als Symbol deutscher Einheit" im Kyffhäuser (Anhöhe zwischen Harz und Thüringer Wald) gab ihm seinen Namen.
Nach eigenen Aussagen "ist dem Kyffhäuserbund ein besonderes Anliegen, sich gerade in den dörflichen Gemeinschaften der Erhaltung und Pflege des Brauchtums und des örtlichen Gemeinschaftslebens anzunehmen". Außerdem sucht der Kyffhäuserbund "das Gespräch der Versöhnung und Verständigung mit den ehemaligen Kriegsgegnern".
1921 wurde durch die Kameradschaft Meiningsen das Kriegerehrenmal unseres Dorfes eingeweiht. Nach der Auflösung des Bundes im Jahre 1943 wurde 1952 die Kyffhäuser-Kameradschaft neu gegründet. Von 1973 bis 1998 organisierten sie in Meiningsen das Kinderschützenfest. Nach wie vor wird jährlich der herbstliche Laternenumzug von den Kyffhäusern organisiert. Zum Volkstrauertag findet eine Kranzniederlegung am Kriegerehrenmal statt. Auch der Feldgottesdienst in Epsingsen zählt schon bald zu den jährlich zelebrierten Traditionen.
16.09.2000
Der Vorstand der Kyffhäuser im Jahre 2000
Am 16. September 2000 feierte die
Kyffhäuser-Kameradschaft Meiningsen ihr 125jähriges
Jubiläum.